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BELGRAD GRAFFITI STREETPIECES #3

Belgrad Graffiti Streetpieces #3. Hier der Vorgänger. Ich spreche kein serbisch. Hvala konnte ich. Aber wir wurden so herzlich empfangen. Die Großeltern konnten natürlich kein Englisch aber da waren ja noch ganz viele Cousins. Und dann wurde erstmal aufgetischt. Als erstes gab es natürlich Kaffee. Richtigen Kaffee. Kein Venti Latte Soja sonstewas…

In der Küche wurde fleißig Holz in den Ofen nachgelegt und die gefüllten Paprika rochen herrlich in allen Zimmern. Und worauf deda besonders stolz war, war sein selbstgemachter Nanovača. Wir saßen also alle gemütlich zusammen, da kam der erste Cousin um die Ecke. Ein Lebemann wie ich und er konnte zum Glück auch englisch. Als nächstes kam der Onkel und so wurde es immer voller. Hier noch Cousins, da noch eine Cousine mit Mann und Kindern und es gab auch immer mehr essen und trinken. Natürlich kam dann auch noch Sljivovica auf den Tisch. Und der Abend wurde länger.

Der Onkel fuhr dann iwann nochmal ins Dorf und kam mit einer riesigen Platte voll mit Fleisch wieder. Nackenkoteletts vom Feinsten, Ćevapčići aus dem Himmel und es wurde immer lustiger.

Mit dem ersten Cousin wurde dann noch auf Bruderschaft getrunken. Ein Kumpel von ihm kam auch noch vorbei und irgendwann war die ganze Hütte voll mit Menschen. Beeindruckend fand ich auch, dass die Jüngsten „Erwachsenen“ sich um alles gekümmert haben. Aufräumen, nachlegen, nachschenken, abwaschen und auch bei allem anderen mithelfen. Hat etwas gefehlt, wurden Sie sofort losgeschickt.

Iwann nachts sind wir dann auf den Schulhof der Eltern meiner Freundin gegangen und warum auch immer, beide iwann lachend auf dem Boden gelandet. Und nachts ging es dann mit dem Taxi wieder zurück ins Hotel. Es hat so viel Spaß gemacht, paar Tage später sind wir nochmal hin aber natürlich nicht ganz so doll…Hustlehorst & Flavour Friedel.

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